Neues Förderprogramm: Anerkennungszuschuss

Seit Anfang Dezember können angehende Gründer mit ausländischem Berufsabschluss einen Zuschuss für das Berufsanerkennungsverfahren erhalten. Förderfähig sind Kosten, die im Rahmen der Antragstellung entstehen, also vor allem Gebühren und Übersetzungskosten i.H.v. maximal 600 Euro pro Person.

Gefördert werden Mitteilung des Bundesbildungsministeriums Personen mit ausländischem Berufsabschluss, die keine anderweitige Unterstützung erhalten. Hierbei handelt es sich vor allem um Geringverdiener, die keine Leistungen des Sozialgesetzbuches beziehen. Den Anerkennungszuschuss können darüber hinaus nur Personen erhalten, die seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Deutschland haben.

“Jede ausländische Fachkraft soll trotz entstehender Kosten ein Anerkennungsverfahren aufnehmen können”, so Bundesbildungsministerin Wanka anlässlich des Programmstarts. “Berufsanerkennung darf nicht an den Kosten scheitern. Damit leisten wir einen Beitrag zu einer nachhaltigen Integration am Arbeitsmarkt.”

Weitere Informationen zum neuen Anerkennungszuschuss finden Sie im Informationsportal der Bundesregierung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen.

Quelle: Startothek vom 14.12.2016

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