Unternehmen des Monats Januar 2016: NEU Gesellschaft für Innovation mbH

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NEU – Gesellschaft für Innovation mbH

Die Firma NEU – Gesellschaft für Innovation mbH (kurz: NEU) trägt den Fortschritt im Namen. NEU legt mittleren und großen Unternehmen das Wissen und die Werkzeuge für die Entwicklung zukunftsträchtiger Ideen in die Hand. Dafür hat das NEU-Team haptische Werkzeuge entwickelt, die die Ideenentwicklung auf alle Mitarbeiter eines Unternehmens verteilt.

Grafik Kreativbereiche

Kreativbereiche dienen dazu, Ideen zu stimulieren und „weiterzuspinnen“.

Ideenentwicklung ist eine Kombination aus Wissenschaft und Handwerk

Was sich akademisch anhört ist eigentlich ganz simpel: Ideen entstehen in Gehirn. Und unser Gehirn hat sich in seiner Funktionalität über viele Millionen Jahre entwickelt. Ein paar Jahrzehnte mit Computern und Schreibtischen haben die grundsätzlichen Mechanismen im Gehirn nicht verändert. Nach wie vor steuern uns Gefühle und Reflexe. In Zahlen ausgedrückt: Unser Unterbewusstsein verarbeitet pro Sekunde 11.000.0000 Bit an Information, unser Bewusstsein nur 40 Bit. Und genau hier entstehen Ideen. Mehr als 95% aller Handlungen üben wir im „Autopilot-Modus“ aus: Gehen, Essen, Türen öffnen, Licht anmachen, Autofahren, Atmen – unser Gehirn sorgt dafür, dass wir darüber nicht nachdenken müssen.

Das Flow-Board provoziert Ideen für kleinste Prozessoptimierungen - und spart damit Geld und Zeit.

Das Flow-Board provoziert Ideen für kleinste Prozessoptimierungen – und spart damit Geld und Zeit.

Und so sieht es auch im Job aus. Am Arbeitsplatz passiert sehr viel aus Routinen heraus. Leider lassen sich aus Routinen und mit dem Autopilot keine herausragenden Ideen entwickeln. Das merkt ein Unternehmen, in dem Produkte zwar verbessert, aber nicht revolutionär neu gedacht werden. Oder in dem viele Prozesse umständlich und ressourcenfressend sind – obwohl es vermutlich effizientere Lösungen gäbe. Oft fehlen einfach die Ideen für echte Neuerungen. Und in einer Zeit, in der die Welt technologisch zusammenrückt und tagtäglich neue Produkte, Services, Geschäftsmodelle oder Produktionsprozesse auf den Markt kommen, brauchen Unternehmen herausragende Ideen, um die Nase vorn zu behalten.

1.000 Gehirne schaffen mehr als 2 Gehirne

Jørn und Sabine Rings

Jørn Rings und Sabine Rings

An dieser Stelle kommt NEU ins Spiel: Die Firma wurde 2014 von den Ideenexperten Sabine Rings und Jørn Rings gegründet. Sie hatten davor 13 Jahre lang Ideen auf Knopfdruck produziert – als externe Ideengeber für Unternehmen verschiedenster Branchen. Als sie irgendwann merkten, dass ihre Ideen in den Unternehmen viel zu oft auf Widerstand in der Belegschaft stießen, entschieden sie sich, das System umzudrehen.

Die Ideen sollten zukünftig in den Köpfen der Mitarbeiter selbst entstehen. Dann bekommen die Einfälle auch als „eigene Schöpfung“ deutlich mehr Rückhalt in der Belegschaft. Außerdem ist die Chance auf gute Ideen bei 1.000 Gehirnen (= Belegschaft) viel höher, als wenn nur zwei Menschen sich mit einem Problem befassen.

Drei Säulen für bessere Ideen

Gesagt getan: Mit ihrer Erfahrung, ihrer Ausbildung (beide sind diplomierte Kommunikationsdesigner) und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen erarbeiteten Sie ein System mit drei Komponenten:

  1. Multisensorische Werkzeuge, die im Unternehmen parallel zum Tagesgeschäft eingesetzt werden. Sie
    nutzen die Mechanismen im Hirn und regen die Ideenproduktion an.
  2. Schulung und Coaching ausgewählter Mitarbeiter, um mit den Werkzeugen unternehmensweit zu arbeiten.
  3. Vernetzung der Werkzeuge und Anreicherung mit Maßnahmen, wie beispielsweise Ideenworkshops.

Das Besondere an den Werkzeugen ist, dass sie sich parallel zu vorhandenen Lösungen (bspw. einem Ideenmanagement im Intranet) einsetzen lassen und diese in die Vernetzung einbeziehen. So entsteht ein Ideen-Netzwerk aus etablierten und neuen Tools, das es einem Unternehmen erlaubt, herausragende Ideen aus eigener Kraft zu entwickeln.

Auf die Frage, warum es bisher kein System mit derartigen Werkzeugen gab, antwortet Sabine Rings: „Wir wussten schon immer, dass die Sinnesreize ein wesentlicher Faktor für die Ideenentwicklung sind, aber wissenschaftlich belegen lässt sich das erst seit Kurzem. Die bildgebenden Verfahren in der Hirnforschung sind noch sehr jung. Wir können erst seit 10 bis 15 Jahren sehen, welchen Einfluss welche Reize auf unser Denken haben. Und erst dadurch ist es möglich, die Entstehung von Ideen live zu beobachten. Alles davor war reines Try-and-Error – was Kreative aber nie davon abgehalten hat, für sich selbst ein funktionierendes Ideensystem aufzubauen. Das lies sich allerdings nur schwer verallgemeinern, wie wir es mit unserem System jetzt getan haben.“

Jeden Tag etwas NEUes

Das multisensorische System von NEU wächst. Das Team lernt täglich aus den Kontakten zu Unternehmen und entwickelt mit den Kunden weitere kleine und große Tools. So entsteht nach und nach ein breites Sortiment an Ideenwerkzeugen.

NEU sucht weitere Mitstreiter für das Konzept der multisensorische Ideenentwicklung und lädt alle Ideenexperten aus Unternehmen und der Innovationsbranche ein, hieran mitzuarbeiten und ein großes, branchenübergreifendes Ideennetzwerk aufzubauen. Dazu dienen auch die offenen Seminare und Treffen zu Fach- und Zukunftsthemen, deren Termine man auf der Website neu-innovation.de findet.

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